Professor Mallof sah sich meine Fallstudie an. Dann sah er mich an.
„Stefan. Das ist keine Strategie. Das ist ein Wunschzettel.“
Ich hatte 8 strategische Prioritäten. Er hätte mich fast auf der Stelle durchfallen lassen.
An diesem Tag lernte ich die teuerste Lektion über Strategie:
Der schwierigste Teil ist nicht zu wissen, was zu tun ist. Es ist der Mut, nur ein oder zwei Dinge auszuwählen und den Rest zu streichen.
Ich hatte im Leben immer Glück mit den Menschen, die ich traf. Wie der leicht angetrunkene Philosophieprofessor auf der Straße, der mir Jung empfahl. So entdeckte ich die Archetypen, und heute verstehe ich Kunden deshalb viel besser. Ich habe in meinem letzten Blog darüber geschrieben. Oder Joseph Mallof – der Mann, der mir ein Werkzeug in die Hand gab, das ich bis heute nutze. Im Sport. Bei der Arbeit. Im Leben.
Die besten Lektionen kommen selten von dort, wo man sie erwartet.
Japan lernte das 1945. Die Toyota Motor Corporation, Sony und Panasonic bauten sich nicht wieder auf, indem sie alles machten. Sie bauten sich wieder auf, indem sie weniger machten, aber das besser.
Dieses Werkzeug heißt OGSM.
Von zwei Dingen:
Genau darum geht es bei OGSM: Fokus. Disziplin.
https://youtu.be/yQ16_YxLbB8?t=361
Nicht wegen eines schlechten Plans. Sondern wegen drei Dingen, die ich immer wieder sehe: